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Alte Stahlriesen bilden den Mittelpunkt

28.08.2018 07:52 Alter: 53 Tag(e)



Hoch hinaus ging es am Sonntag für etliche Hundert Besucher des Sommerfestes des Fördervereins Fördertürme. Denn die Besteigung eines der alten Stahlriesen ist für viele der Höhepunkt des Festes.

Bei bestem Wetter bot sich dem ausdauernden und höhenangstfreien Treppenbesteigern eine phantastische Aussicht auf die Wersestadt. Das war allerdings nicht die einzige Attraktion, die der emsige Förderverein zu diesem Anlass aufbot. Zusammen mit dem „Sattelfest“ – der Veranstaltung rund ums Fahrrad – gab es viel zu entdecken.

Die Funker boten einen Blick in den Himmel, die Fotografen der Gruppe „Kontrast“ boten tolle Bilder alter Industrielandschaften und sogenannter „Lost Places“, also „verlorener Orte“. „Dazu zählt unsere Zeche nun ganz und gar nicht“, freute sich der Hausherr und Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Westfalen, Hermann Huerkamp, beim Blick in die Runde. Etliche Besucher kamen und gingen zwischen Mittag und bis etwa 18 Uhr.

Eine Hüpfburg, das städtische Spielmobil und die Jugendfeuerwehr, mit großem Auto und kleinem Löschgerät für die Kinder, boten den Jüngsten viel Spaß. Ein Flohmarkt und Führungen durch die Maschinenzentrale, Stände mit besonderen Spezialitäten und Eis, nicht zu vergessen das üppige, gespendete Kuchenbüfett lockten ebenso wie Livemusik. Die „Beat-Club“-Titel der Gruppe „Smoke“ wurden noch durch die kommentierte Oldtimerparade ergänzt. So entstand wieder ein schöner, logischer Zusammenhang.

„Dieses bunte Treiben ist es, was das Sommerfest seit neun Jahren so attraktiv macht“, meinte Nicole Päßler, die gemeinsam mit Michael Lunau einen Förderturm-Aufstieg wagte und begeistert war.

 

Text: Peter Schniederjürgen





                                                                                                                                                                          





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